Datenschutzerklärung

Für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein verantwortungsbewusster Umgang mit personenbezogenen Daten hohe Priorität. Wir möchten, dass Sie wissen, wann wir welche Daten erheben und wie wir sie verwenden. Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten innerhalb unseres Onlineangebotes auf. Im Zuge der Weiterentwicklung unserer Webseiten, der Implementierung neuer Technologien und Veränderungen im BSI können Änderungen dieser Datenschutzerklärung erforderlich werden. Daher empfehlen wir Ihnen, sich diese Datenschutzerklärung ab und zu erneut durchzulesen.

Inhaltsverzeichnis der Datenschutzerklärung

  1. Begriffsbestimmungen
  2. Verantwortliche Stelle
  3. Behördliche Datenschutzbeauftragte im BSI
  4. Allgemeine Hinweise zur Datenverarbeitung des BSI
    1. Zwecke der Verarbeitung
    2. Rechtsgrundlage der Verarbeitung
    3. Kategorien von personenbezogenen Daten, die verarbeitet werden
    4. Empfänger bzw. Kategorien von Empfängern von personenbezogener Daten
    5. Dauer der Speicherung bzw. Kriterien für Festlegung der Dauer
  5. Zugriff auf das Internetangebot des BSI - Datenverarbeitung durch den Besuch dieser Internetseite
    1. Protokolldateien
    2. Schadsoftware-Erkennungssystem SES und das System zur Protokolldatenauswertung PDA
    3. Cookies
    4. Hosting
  6. Erhebung personenbezogener Daten im Rahmen der Kontaktaufnahme
    1. Kontaktaufnahme per E-Mail
    2. Briefe
    3. Telefon und Hotline
  7. Betroffenenrechte
    1. Auskunftsrecht Art. 15 DSGVO
    2. Recht auf Berichtigung Art. 16 DSGVO
    3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Art. 18 DSGVO
    4. Recht auf Löschung Art. 17 DSGVO
    5. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO
    6. Recht auf Widerspruch gegen die Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung, Art. 21 DSGVO
    7. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung
    8. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
  8. Minderjährigenschutz

  1. Begriffsbestimmungen
    Die Datenschutzerklärung des BSI beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutzgrundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679, DSGVO) in Art. 4 definiert wurden.
  2. Verantwortliche Stelle
    Verantwortliche Stelle für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten im Sinne der Datenschutzgrundverordnung sowie anderer datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Godesberger Allee 185 -189 53175 Bonn Telefon: +49 (0)228 99 9582-0 Telefax: +49 (0)228 9910 9582-0 E-Mail: bsi@bsi.bund.de www.bsi.bund.de
  3. Behördliche Datenschutzbeauftragte im BSI
    Behördliche Datenschutzbeauftragte im BSI ist Frau Elke Gräf Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Godesberger Allee 185 -189 53175 Bonn Telefon: +49 (0) 228 99 9582-5775 Telefax: +49 (0) 228 9910 9582-5775 E-Mail: datenschutzbeauftragte@bsi.bund.de
  4. Allgemeine Hinweise zur Datenverarbeitung des BSI
    1. Zwecke der Verarbeitung
      Das BSI verarbeitet personenbezogene Daten für die folgenden Zwecke:
      • Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
      • Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
      • Bereitstellung von Informationen, Informationsmaterial oder Produkten.
      • Abwehr von Schadprogrammen und Gefahren für die Kommunikationstechnik des Bundes.
      • für eigene Sicherungsmaßnahmen.
      Die von Ihnen im Rahmen des Sicherheitstests angegebene E-Mail-Adresse wird zu keinem anderen Zweck als zur Durchführung des Sicherheitstests verwendet.
    2. Rechtsgrundlage der Verarbeitung
      Das BSI verarbeitet personenbezogene Daten nach den folgenden Rechtsgrundlagen:
      Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
      Die Verarbeitungstätigkeiten von personenbezogenen Daten erfolgt aufgrund der freiwilligen Einwilligungserklärung der jeweiligen Betroffenen. Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen, ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Nutzung des hier angebotenen Sicherheitstest ist freiwillig. Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt aufgrund Ihrer Einwilligung zum Zweck der als zur Durchführung des Sicherheitstests.
      Art. 6 I lit. f DSGVO
      Auf Rechtsgrundlage von Art. 6 I lit. f DS-GVO basieren Verarbeitungsvorgänge, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses des Bundesamtes oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Vor einer Verarbeitung wurde das Bestehen eines berechtigten Interesses besonders sorgfältig abgewogen, wobei auch geprüft wurde, ob eine betroffene Person zum Zeitpunkt der Erhebung der personenbezogenen Daten und angesichts der Umstände, unter denen sie erfolgt, vernünftigerweise absehen kann, dass möglicherweise eine Verarbeitung für diesen Zweck erfolgen wird. Im vorliegenden Fall verarbeitet das BSI personenbezogene Daten zur Abwehr des Missbrauchs dieses Dienstes.
    3. Kategorien von personenbezogenen Daten, die verarbeitet werden
      Im BSI werden die folgenden Kategorien von personenbezogenen Daten verarbeitet:
      • Kontaktdaten (z.B. E-Mail Adresse, Telefonnummer).
      • Inhaltsdaten (z.B. Texteingaben, sofern Sie mit dem BSI in Kontakt treten ).
      • Meta-/Kommunikationsdaten (für die Dauer des Sicherheitstests werden Hashes von IP-Adressen sowie von E-Mail-Adressen erhoben).
    4. Empfänger bzw. Kategorien von Empfängern von personenbezogener Daten
      Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten anderen Personen und Unternehmen wie Webhostern, Auftragsverarbeitern oder Dritten offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist).
    5. Dauer der Speicherung bzw. Kriterien für Festlegung der Dauer
      Sämtliche personenbezogene Daten, die bei der Nutzung des Tests erhoben werden, werden vollständig gelöscht, sobald sie zur Durchführung des Tests nicht mehr benötigt werden. Treten Sie mit dem BSI zur Klärung weiterer Fragen über die Kantakt- E-Mail in Verbindung, erfolgt die Aufbewahrung von Bürgeranfragen in elektronischer Form - wie auch in Papierform - gemäß den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, welche die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt.
  5. Zugriff auf das Internetangebot des BSI- Datenverarbeitung durch den Besuch dieser Internetseite
    1. Protokolldateien
      Bei jedem Zugriff durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System auf das Internetangebot des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik werden kurzfristig für die Dauer des Sicherheitstests Hashes von IP-Adressen sowie von E-Mail-Adressen erhoben.

      Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht das BSI keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Es erfolgt keine personenbezogene Auswertung oder eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken oder eine Profilbildung.
      Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den sicheren Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.
    2. Cookies
      Auf den Seiten des BSI werden sogenannte Cookies eingesetzt. Cookies sind kleine Textdateien, die zwischen Webbrowser und dem Hosting-Server ausgetauscht werden. Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unsere Seite übermittelt. In dem jeweils genutzten Webbrowser können Nutzer und Nutzerinnen die Verwendung von Cookies durch eine entsprechende Einstellung einschränken oder grundsätzlich verhindern. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, kann dies dazu führen, dass die Internetseite nicht im kompletten Umfang angezeigt oder verwendet werden kann.
      Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

      Cookies werden einerseits für die Erfassung von statistischen Werten, wie von Zugriffszahlen auf Webseiten, eingesetzt. Da das BSI auf seinen Webseiten keine Webanalysedienste oder Tracking-Tools einsetzt, werden diese Art Cookies nicht verwendet.
      Andererseits sind Cookies notwendig, um technisch die sichere und korrekte Bereitstellung von Webseiten zu gewährleisten. Auf den Webseiten des BSI werden diese Art Cookies genutzt, um die Sicherheit und Funktionalität der angebotenen Web-Anwendungen zu erhöhen.
      Dies umfasst Cookies zur Lastverteilung der Server, wie den JSESSIONID-Cookie, und des Session-Managements des Anwendungsservers. Die Gültigkeit aller eingesetzten Cookies endet mit Ablauf der aktuellen Sitzung bzw. dem Schließen der jeweiligen Webseite.
    3. Hosting
      Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

      Hierbei verarbeiten wir bzw. unser Auftragsverarbeiter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Nutzern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss eines Vertrages zur Auftragsverarbeitung).
  6. Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen der Kontaktaufnahme
    Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten geschieht in Abhängigkeit des Kontaktweges. Hierbei kann in Kontaktaufnahme per E-Mail, per Kontaktformular, per Brief oder Telefon (Hotline) unterschieden werden.
    1. Kontaktaufnahme per E-Mail
      Soweit Sie diesen Kontaktweg verwenden, werden die von Ihnen übermittelten Daten (z.B.: Name, Vorname, Anschrift), zumindest jedoch die E-Mail-Adresse, sowie die in der E-Mail enthaltenen Informationen inklusive der ggf. von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihres Anliegens, gemäß den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt, gespeichert.

      Zudem werden folgende Daten durch das System erhoben: (1) IP-Adresse des aufrufenden Rechners
      (2) Datum und Uhrzeit der E-Mail

      Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung der Daten auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 lit. e oder f DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG erfolgt. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich.

      Hinweis zur Kontaktaufnahme über Bürgeranfragen (Mail@bsi-fuer-buerger.de)
      Die Bearbeitung Ihres Anliegens, welches Sie über die E-Mail Adresse Mail@bsi-fuer-buerger.de mitteilen, erfolgt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vom BSI beauftragten Servicecenters (office direkt Service-Center GmbH, In der Wässerscheid 49, 53424 Remagen). Das Servicecenter speichert Ihre Daten nur zur Bearbeitung Ihres Anliegens und entsprechend den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben.
      Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und eine Aufbewahrung für eventuelle Nachfragen des Betroffenen nicht mehr erforderlich ist. Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht.

      Soweit Ihr Anliegen nicht durch die Mitarbeiter des Servicecenters bearbeitet werden kann, erfolgt eine Weiterleitung an die zuständige Stelle im BSI.
      Soweit eine Weiterleitung an das BSI erfolgt, richtet sich die Speicherung nach den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt.
    2. Briefe
      Sofern Sie an das BSI einen Brief schreiben, werden die von Ihnen übermittelten Daten (z.B.: Name, Vorname, Anschrift) und die im Brief enthaltenen Informationen inklusive der ggf. von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten zum Zwecke der Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihres Anliegens gemäß den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt, gespeichert.

      Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung der Daten auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG erfolgt. Eine Verarbeitung der von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten ist zum Zweck der Bearbeitung Ihres Anliegens erforderlich.
    3. Telefon und Hotline
      Soweit Sie mit einem/r Beschäftigten per Telefon Kontakt aufnehmen, werden, soweit dies erforderlich ist, personenbezogene Daten von Ihnen zur Bearbeitung Ihres Anliegens verarbeitet.

      Soweit Sie sich an das Servicecenter wenden, wird Ihr Anliegen durch eine/n Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Servicecenters (office direkt Service-Center GmbH, In der Wässerscheid 49, 53424 Remagen) bearbeitet.
      Das Servicecenter speichert Ihre Daten nur zur Bearbeitung Ihres Anliegens und entsprechend den gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben. Soweit Ihr Anliegen nicht durch die Mitarbeiter des Servicecenters bearbeitet werden kann, erfolgt eine Weiterleitung an die zuständige Stelle im BSI.
      Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist und eine Aufbewahrung für eventuelle Nachfragen des Betroffenen nicht mehr erforderlich ist.

      Soweit eine Weiterleitung an das BSI erfolgt oder Ihre personenbezogenen Daten durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter des Servicecenters zur Bearbeitung Ihres vorgetragenen und für die Aufgabenerledigung des BSI relevanten Anliegens verarbeitet werden, richtet sich die Speicherung nach den für die Aufbewahrung von Schriftgut geltenden Fristen der Registraturrichtlinie, die die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) ergänzt.

      Wir weisen Sie darauf hin, dass die Verarbeitung übermittelter Daten und des Inhalts, der ggf. ebenfalls von Ihnen übermittelte personenbezogene Daten enthält, auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 lit. e DSGVO in Verbindung mit § 3 BDSG zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt.
  7. Betroffenenrechte
    1. Auskunftsrecht Art. 15 DSGVO
      Sie haben das Recht, vom BSI eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, vom BSI verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie vom BSI über folgende Informationen Auskunft verlangen:
      • die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
      • die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
      • Empfänger und Empfängerinnen bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen, die - Sie betreffende - personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
      • die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
      • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
      • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
      • alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
      • ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden;
      • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
      Dieses Auskunftsrecht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
    2. Recht auf Berichtigung Art. 16 DSGVO
      Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem BSI, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Das BSI wird die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
      Ihr Recht auf Berichtigung kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
    3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Art. 18 DSGVO
      Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
      • wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem BSI ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
      • die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
      • das BSI die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
      • wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des BSI gegenüber Ihren Gründen überwiegen.
      Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
      Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie durch das BSI unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.
      Ihr Recht auf Einschränkung der Verarbeitung kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.
    4. Recht auf Löschung Art. 17 DSGVO
      Sie haben das Recht, vom BSI die unverzügliche Löschung der - Sie betreffenden - personenbezogenen Daten zu verlangen, und das BSI ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
      • Die - Sie betreffenden - personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
      • Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
      • Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
      • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
      • Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem das BSI unterliegt.
      • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.
      Sofern das BSI die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht hat und es gemäß Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet ist, so trifft das BSI unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

      Sie haben kein Recht auf Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten, soweit die Verarbeitung erforderlich ist
      • zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
      • zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem das BSI unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem BSI übertragen wurde;
      • aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
      • für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
      • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    5. Recht auf Datenübertragbarkeit Art. 20 DSGVO
      Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem BSI bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Zudem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch das BSI, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
      • die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
      • die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
      In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
      Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem BSI übertragen wurde.
    6. Recht auf Widerspruch gegen die Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung, Art. 21 DSGVO
      Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen.
      Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
      Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
      Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.
      Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.
      Sie haben auch das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, bei der Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfolgt, dieser zu widersprechen.
      Ihr Widerspruchsrecht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

      Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
      Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.
    7. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung
      Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärungen jederzeit zu widerrufen. Bitte senden Sie hierfür eine E-Mail an bsi@bsi.bund.de.
      Für die Abbestellung von Newslettern des BSI benutzen Sie bitte den am Ende des Newsletters jeweils angegebenen Link. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
    8. Beschwerderecht bei Aufsichtsbehörde
      Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Aufsichtsbehörde des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik ist die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).
      Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.
  8. Minderjährigenschutz
    Personen unter 18 Jahren sollten ohne Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir fordern über unsere Online-Präsenzen keine personenbezogenen Daten von Kindern und Jugendlichen an.